Costa Tropical / Informationen zu "Salobrena" / Einleitung
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Salobrena
Die N-340 von Malaga kommend Richtung Motril stösst man direkt auf die Perle der Costa Tropical - Salobreņa. Schon von weit oben sieht man es weiss und leuchtend auf den grossen Peņón (Felsen) ruhend, den Blick aufs Meer gerichtet. Nur ein kleiner Felsvorsprung durchbricht wie ein Finger den schier endlos wirkenden Strand. Man spürt die bewegte Geschichte dieses weissen Felsendorfes, das vor uns liegt und im Glitzern des Meeres noch heller erscheint. Auf Grund seiner Lage und einem reichen Hinterland haben sich hier immer wieder die verschiedensten Zivilisationen niedergelassen und dieses Felsendorf und seine Bewohner geprägt.
Vom Neolithikum bis zur Zeit der Phönizier, Römer und Araber hat jede einzelne von ihnen Spuren in der Geschichte von Salobreņa hinterlassen. In den Stadtvierteln La Loma, La Fuente, El Brocal oder El Albaycin findet man immer wieder Details aus diesen bewegten Epochen, die einem die historische Bedeutung dieser Festung zwischen den Kontinenten aufzeigen. Als besonderes Beispiel gilt die maurische Burg, die ganz oben auf der Felsenspitze das weite Meer Richtung Süden überblickt und um die sich viele Legenden ranken. Andere Zeugen der Geschichte sind die im Mudejarstil erbaute Iglesia de Nuestra Senora del Rosario, die Torre del Brocal, die Boveda del la Plaza, der Paseo de las Flores, die Miradores del Postigo und der Albaycin.
Aber auch das fruchtbare Tal des Rio Guadalfeo und seiner kleinen Arroyos in dem sich subtropische Früchte wie Bananen, Chirimoyas und sogar Zuckerrohr heimisch fühlen trägt zum Charme dieses Küstenabschnittes bei. In diesem Zusammenhang muss man die letzte noch im Betrieb befindliche Rohrzuckerfabrik Europas nennen, in der sich ein kleines Museum befindet. Von den weitläufigen Stränden kann man bei sommerlichen Temperaturen bis auf die schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada blicken und so die Kontraste von "Sol, Mar y Nieve" geniessen. Von Salobrena aus sind es nur 45 min. bis in die reizvolle Landschaft der Alpujarra, 1 Stunde nach Granada und ca. 1.5 Std. bis ins Skigebiet der Sierra Nevada.