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Tarifa

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Ein Auszug aus Peter Oefeles neuem Buch:
"Fiesta, Ramadan und tote Helden -
Unterwegs in Frankreich, Spanien, Marokko und Portugal"

weitere Infos zum Buch: www.peter-oefele.de

... In der Vergangenheit hielt man hier die unaufhörlich blasenden Winde für ein Fremdenverkehrshindernis. Das änderte sich erst in den Achtzigern, als Windsurfen populär wurde. Heute ist Tarifa mit seinen 15.000 Einwohnern "das europäische Mekka der Surfer." Besondere Strömungsverhältnisse sorgen hier dafür, dass sie an 80 Tagen im Jahr Windstärken zwischen sieben und zehn, und an weiteren sicheren 180 Tagen Windstärken um die Fünf haben. Alles ist aufs Surfen zugeschnitten. Man sieht viele Jogger, es gibt einen Fußball-, Basketball- und Streethockey-Platz. Die Leute sprechen alle Englisch und fahren von hier aus zum Klippen- oder Bungee-Springen. Lauter coole Freaks, die nichts außer ihrem Sport im Kopf haben.
Unten am Strand führt ein etwa 100 Meter langer Steinsteg zu einer kleinen Insel, die man auf guten Landkarten erkennen kann. Die Punta de Tarifa oder auch Punta Marroquí ist der südlichste Punkt europäischen Festlandes. Doch eigentlich ging es um den Steg an sich. Denn der trennt die Costa del Sol von der Costa de la Luz. Sprich: Wenn man nach links schaut sieht man das Mittelmeer, während zur rechten Hand der Atlantik liegt. Eine spannende Stadt voller Kontraste ...

Der Playa Los Lances vor Tarifa